random stuff about „Scotland Yard“

Ich bin begeisterter Brettspiele-Fan. Das heißt nicht unbedingt etwas, weil ich nicht unbedingt viele verschiedene gespielt habe. Ein relativ unterhaltsames Brettspiel ist in meinen Augen aber „Scotland Yard“. Für jemanden, der das Spiel noch nicht kennt, dürfte eigentlich auch der Rest des Textes hier uninteressant sein. Ich fasse trotzdem zusammen, dass es um einen flüchtigen Verbrecher „Mr. X“ geht, der durch die Stadt London unterwegs ist. Mehrere Detektive haben den Auftrag, diesen zu fassen. Grundlage des Spiels ist es, dass die Detektive nur im Besonderen – d. h. nach einer bestimmten Anzahl von Zügen – die Position der Zielperson erfahren. Dazwischen haben sie nur Kenntnis von den Verkehrsmitteln, welche dieser verwendet.

Scotland Yard SpielplanScotland Yard Spielplan – Bild von Wikimedia-Commons-User Peng unter CC-BY-SA

Einer der Mitspieler brachte beim letzten Spielabend mehrere Male Vorschläge zu den möglichen Aufenthaltsorten von Mr. X. Mir kam dabei der Gedanke, dass man das doch genauer sagen können sollte. Ich machte mich also daran, den Spielplan in den Computer einzupflegen, was übrigens eine sehr aufwändige Tätigkeit ist.

Das eigentliche Ziel, den Standort von Mr. X einzugrenzen, ließ sich mit der Liste der Verbindungen relativ zügig lösen, verlor aber dann schnell an Reiz. Das liegt zum Großteil daran, dass man während eines Brettspiels nicht Computer verwenden sollte. Zudem ist der Schritt von „wissen, wo der Gegner ist“ zu „den Gegner erreichen“ nicht trivial. Ohne den Aufwand, die komplette Zugfolge für die Detektive zu planen, hält sich der Spielvorteil in Grenzen. Ich war deshalb so frei, und habe mir zum Spaß den Stadtplan selbst genauer unter die Lupe genommen. Hier sind ein paar der Ergebnisse, von denen die meisten wohl kaum von Belang für das Spiel sein dürften.

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